Marie Windisch - meine Unternehmensgeschichte

Alles begann während meiner Sozialpädagogin-Arbeit als Gruppenleitung einer heilpädagogisch-therapeutischen Tagesgruppe. Ich liebte (und liebe) die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, doch auf KLEINSTEM Raum neun unterschiedlichen Charakteren gerecht zu werden war nicht selten eine Herausforderung. Das glaubst du mir bestimmt.

 

Ich liebe Herausforderungen grundsätzlich, aber an einem Abend fühlte ich mich einfach nur k.o. von der Unruhe, dem Lösen und Deeskalieren von Konflikten und der aufbrausenden Gruppenstimmung, wie es an jenem Tag der Fall war. Ich erzählte einer Freundin von meinem anstrengendem Arbeitstag und sie fragte mich: "Wie sehen denn die Zimmer aus?"

 

Rückblickend ist diese Frage der Startschuss für meinen Weg zur Raumgestaltung und der bewussten Gestaltung meiner Powerräumen und ich bin ihr sehr dankbar für unser Gespräch und ihre Unterstützung (nicht nur) an besagtem Abend. Meine Antwort lässt dich erahnen, warum sie den Startschuss bildet:

 

"Knallrot, quietschbunt und ehrlich gesagt nicht wirklich gemütlich."

 

Zimmer einzurichten, umzuräumen und das Glücksgefühl beim Ausräumen schätze ich schon seit ich klein bin. Bereits als Kind habe ich mein Zimmer umgeräumt und war begeistert, wie unterschiedlich ein einziger Raum aussehen und sich anfühlen kann.


So hatte ich auch die bunten Gruppenräume bereits aussortiert und von überflüssigen Dingen und alten Erinnerungsstücken befreit. Dennoch blieben Reize über Reize.

 

Dabei fand ich dem Impuls meiner Freundin, einer erfahrenen Psychotherapeutin, nur logisch, dass gerade "reizüberflutete Großstadtkinder"  eine reizarme Einrichtung brauchen, die sie runter- und ankommen lässt. Stimmst du auch zu?

 

Mich überzeugte der Gedanke jedenfalls und ich nahm mit meiner damaligen Kollegin und ein paar Gruppenmitgliedern kleine Veränderungen vor, wie z.B. Farbgestaltung, gemeinsame Gestaltung eines Bildes und den Einsatz von Pflanzen. Die Wirkung der kleinen und simplen Handgriffe faszinierte mich:

 

Die Gruppendynamik entspannte sich, die Kinder und Jugendlichen waren konzentrierter, der Gruppenzusammenhalt wuchs und es entstand neuer Platz, der als Ressource im pädagogischen Alltag genutzt werden konnte. Auch spannend war es für mich, die Außenwirkung unserer Gruppenräume zu beobachten. Kolleginnen begannen ihre Räume zu verschönern, er wurde gerne vorgezeigt und Eltern und Außenstehende lobten die sicht- und spürbare positive Veränderung der Zimmer.

 

Der Raum arbeitete mit. Er unterstütze mich und die Kinder und Jugendlichen.

Rückblickend entstand damit mein erster Powerraum.

 

Ich musste an die vielen sozialen Einrichtungen denken. Es hatte mich schon oft traurig gestimmt wie "UNSCHÖN" sie teilweiße aussahen und sich (natürlich) folglich anfühlten. Die Vorstellung, dass Kindern und Jugendlichen etwas mehr geholfen wäre, wenn wir eine räumliche Umgebung schaffen, die sie in (nicht nur) harten Zeiten auffängt, beflügelt mich.

Was wäre alles möglich, wie vielen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Eltern, Erziehern, Sozialpädagogen etc. - schlichtweg - wie vielen Menschen wäre geholfen, wenn man sich dem Thema "Raum" bewusst widmen würde? - Ich sage: VIEL und noch MEHR!


Denn, dass die Umgebung und das Umfeld Einfluss auf die Entwicklung der Menschen nimmt, das ist allseits bekannt und wurde auch in meinem Studium der Sozialen Arbeit, das ich in Würzburg absolvierte, gelehrt. Wir nehmen am Tag bewusst wie unbewusst abertausende Reize wahr, die Einfluss auf unser Erleben und  unsere Stimmung haben.

 

Warum dieses Potenziel nicht nutzen? Es ist an der Zeit, sich den Räumen zu widmen.

 

Ich nahm meinen Mut zusammen und beschloss von heute auf morgen, mich in der jahrtausende alten, aus der Natur entlehnten Erfahrungswissenschaft Feng Shui ausbilden zu lassen. Ich genoss eine einjährige Ausbildung bei einer renommierten Feng Shui Expertin, die beim Feng Shui Großmeister persönlich lernte und begann noch während der Ausbildung meine Selbstständigkeit.

 

Sowohl in meiner Arbeit als Sozialpädagogin (B.A.) als auch als Expertin für Powerräume habe ich einige Wohnungen und Häuser gesehen und Lebensgeschichten erfahren. Ich bin aus tiefstem Herzen davon überzeugt, darf es immerwieder miterleben und auch persönlich machte ich die Erfahrung, dass sich die Lebensqualität immens verbessert, wenn wir unserer direkten Umgebung, den Räumen Aufmerksamkeit schenken und ihr Potenzial nutzen. Denn:

 

Räume, die mit Herz und Grips den persönlichen Bedürfnisse entsprechend eingerichtet sind, bilden die Basis für ein glückliches und wohlhabendes Leben!