Über mich

Wie schön, dass du hier bist.

 

Mein Name ist Marie Windisch. Ich habe an der Fachhochschule Würzburg Schweinfurt an der Fakulät für angewandte Sozialwissenschaften Soziale Arbeit studiert.

 

Nach meinem Studium startete ich 2015 voller Tatendrang meinen ersten festen Job: Gruppenleitung einer heilpädagogisch-therapeutischen Tagesgruppe in meiner Wunschheimat München.

Ich war dort "Leuchtturm" (so wurde meine Stellung seitens der Leitungen gerne beschrieben) für 9 Kinder und Jugendliche, die auf Grund unterschiedlicher familiärer, sozialer und schulischer Herausforderungen täglich meine Gruppe besuchten.

 

Die Zeit dort lehrte mich vieles:

  • Menschen haben unglaublich feine Antennen
  • traue deinem Bauchgefühl, deiner Intuition und
  • unterschätze niemals den Einfluss der Umgebung auf das Wohlbefinden und die Entwicklung der Menschen.

 

Ich machte mir diese Erkenntnis zu Nutzen und gestaltete die damaligen Gruppenräume um. Denn ich wollte meiner Gruppe einen Ort zum an- und runterkommen schaffen.

 

Du kannst bestimmt nachvollziehen, dass es zu Konflikten und Stresssitutaionen kommt, wenn 9 junge Menschen, die im Münchner Großstadttummel ohnehin einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt sind, innerhalb zwei kleiner Räume zusammen kommen.

Da kann die pädagogische Betreuung noch so adäquat passieren kann: -> Konflikte und aufgedrehte Stimmung gehörten dazu.

 

Die Umgestaltung der Gruppenräume geschah gemeinsam mit den Gruppenmitgliedern von einer wilden Farbkombi "Schrill und Kunterbunt" (Denkanstoß: Ist es nötig, dass Kindersachen meist knallbunt gehalten sind? ) hin zu ruhigen Erdtönen. Und ausgemistet wurde auch.

 

Das Ergebnis war bemerkenswert. Die Gruppendynamik entspannte sich, die Kinder und Jugendlichen waren scheinbar aus sich selbst heraus entspannter, meine Gruppe verbrachte auffallend lieber Zeit in den Räumen, es entstand neuer Raum, der im pädagogischen Alltag genutzt werden konnte und nicht zuletzt wurde das Ergebnis von Besucher*innen gelobt.

 

Dass das soziale Umfeld sowie die lokale Umgebung (also z.B. ob der Mensch städtisch oder ländlich aufwächst) die Menschen beeinflusst ist bekannt und kam in meinem Studium nicht zu kurz.

Aber was ist mit den Räumen?

Wohnen wir ja schließlich in der Regel alle in welchen...

 

Ich konnte nicht nachvollziehen, warum an die Räume nur kaum gedacht wurde. Seit ich klein bin räume im Kopf um und hole gedanklich aus den Zimmern heraus, was ihr Potenzial bot.

Ich liebe umräumen, ausräumen, schöner machen, WOHL fühlen.

 

Wie kann es sein, dass Kindern und Jugendlichen z.B. in Heimeinrichtungen Zimmer  zugemutet werden, die beschmiert und schlimmer sind? Wie kann es sein, dass Diagnosen gestellt werden können ohne das häusliche Umfeld zu begutachten?

 

Ich war neugierig, sah Potenzial und beschloss Silvester 16/17 mich in Feng Shui ausbilden zu lassen und genoss eine intensive ein-jährige, nebenberuflichen Ausbildung bei Danijela Saponjic in München.

 

Heute arbeite ich halbtags und sehr gerne in einem (stilvollen ;-)) Münchner Jugendtreff und widme den Rest meiner Zeit meinen geliebten Feng Shui Beratungen und Workshops. Hier bringe ich meine gesamte Expertise und einen ganzheitlichen Blick ein und bin sehr dankbar, meine Kund`*innen auf ihrem Weg belgeiten zu dürfen.

Vielleicht auch ja dich. Ich würde mich freuen.